Der Aschoff-Preis

2012 wurde erstmals der Aschoff Preis für ein besonderes Engagement in der Hydrocephalus-Forschung verliehen. Fünf Preisträger erhielten bislang je 5.000 Euro und nahmen das Angebot wahr, ihre Forschungsergebnisse im Rahmen des Hydrocephalus Forums als Referenten vor einem breiten Fachauditorium zu veröffentlichen.

In 2017 haben wir den Preis ein wenig verändert und wollen nun nicht mehr nur forschenden Wissenschaftlern die Möglichkeit zum Gewinn bieten. Denn Hydrocephalus-Patienten brauchen und haben bei der Behandlung ihrer Erkrankung viel mehr Unterstützer als allein die Wissenschaftler.

Der Aschoff-Preis ist eine Auszeichnung seitens der Industrie für Menschen, die aktiv und über ein normales Maß dazu beitragen, dass Hydrocephalus-Patienten die Chance auf ein besseres Leben bekommen. Die Christoph Miethke GmbH & Co. KG und die Aesculap AG nutzen damit ihre Möglichkeiten, Anreize für die weitere Erforschung und Behandlung des Krankheitsbildes Hydrocephalus zu schaffen.

Als Industrie der Medizintechnik haben die Initiatoren dieses Preises einen hohen wissenschaftlichen Anspruch, der auch eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der eigenen Arbeit bedeutet.

Als produzierende Industrie haben sie aber auch - anders als viele Zweige der Wissenschaft - die Möglichkeiten und vielleicht auch die Verantwortung, sich von Gewinn und Marketingstrategien zu lösen und die Wissenschaft wie auch die Gesellschaft zu fördern. Sie steht zwischen den Zweigen Wissenschaft, Gesellschaft, Entwicklung und Umsatzzielen. Und in dieser Position besitzt sie die besondere Freiheit dem Einen oder Anderen näher zu sein.

Der Aschoff-Preis ist eine Chance, hier die Initiative zu ergreifen und Anreize zu schaffen, diesem bislang vermeintlich unattraktiven, aber tatsächlich hochkomplexen und vielerseits noch unerforschtem Krankheitsbild mehr Aufmerksamkeit zu widmen.